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Neuengland Rundreise Mietwagen

Vorschläge für unterschiedliche Routen:
Für viele USA-Urlauber, die eine Rundreise an der Ostküste planen, ist vor allem der Nationalpark Acadia ein echtes Highlight ihres Roadtrips. Dabei spielt es kaum eine Rolle, welchen der Routen, wie zum Beispiel über Maine, Vermont, New Hampshire oder Rhode Island, Sie bereisen möchten, denn jedes der atemberaubenden Gebiete ist auf seine eigene Art und Weise einzigartig und sehenswert.

Maine in Neuengland Autumn Sunrise from_Cadillac Mountain © AdobeStock 95497576 junej

Neuengland „Maine“

Neuengland Rundreise Mietwagen

Neuengland bietet Ihnen eine Rundreise, bei der Sie sich wie im Film fühlen dürfen. Moderne Hochhäuser und Wolkenkratzer in Boston, malerische Leuchttürme und idyllische Fischerorte in Maine, naturgrüne Wälder in New Hampshire sowie romantische Hütten und Holzhäuser in Vermont.

Auf den berühmten Spuren der „Gilmore Girls“ wandeln Sie an der Ostküste der USA zwischen Kanada und New York mit malerischen Berglandschaften und bizarren Felsküsten am Atlantik.

 

Naturschauspiel Indian Summer
Wenn Sie eine Rundreise nach Neuengland planen, sollten Sie auf jeden Fall die wundervollen und malerischen Farben des Indian Summer erleben, denn die sehr intensive Laubfärbung macht den berühmten Indian Summer zu einem ganz besonderen Phänomen.

Die Bezeichnung „Indian Summer“ beschreibt den Spätsommer sowie den frühen Herbst, den Sie auch in Neuengland bestaunen können. Woher der Name „Indian Summer“ für dieses besondere Phänomen kommt, ist bis heute unklar. Es heißt, dass die amerikanischen Ureinwohner diese Jahreszeit ursprünglich nutzten, um nach dem Sommer ihre Ernte einzufahren. Die Bezeichnung geht bis zum 18. Jahrhundert zurück. Im Vergleich ist diese Jahreszeit in Deutschland als der „Altweibersommer“ bekannt.

Wann in den USA dieses Naturschauspiel den Einzug erhält, ist jedoch vom Nachtfrost und der Witterung abhängig. Sommerliche Tage und frostige Nächte verursachen durch die warme Luft aus dem Süden sowie Südwesten diese malerische Farbexplosion. Der Indian Summer können Sie neben den Neuenglandstaaten auch im Ohio-Tal rund um das Gebiet der Großen Seen, den Great Plains, dem Mittleren Westen der USA und auch in Kanada auf.

In der Regel wird der Indian Summer jedoch ausschließlich mit den Neuenglandstaaten in Verbindung gebracht. Der Indian Summer entsteht in den frühherbstlichen Monaten, wenn sich das Laub der Bäume verfärbt. So bieten sich Ihnen sämtliche Farbnuancen aus einem feurigen Farbspektrum an den Bäumen. In dieser Zeit und Wetterperiode zieht es sehr viele Gäste und Touristen in die Staaten von Neuengland. Dabei machen die Blätter des markanten Roten Ahorns, dicht gefolgt von Zuckerahorn und der gelben Haselnuss den Anfang. Im Laufe dieser Jahreszweit tragen zudem auch die Buchen, Roteichen, Eschen, Ulmen, Birken und viele weitere Baumarten ihren Teil zu der einmaligen orangen, roten und gelben Farbexplosion in Neuengland bei.

Diese besondere Farbenpracht wird ebenfalls dadurch verursacht, dass im Nordosten Amerikas auch eine sehr große Vielfalt unterschiedlicher Baumarten existiert. Mit mehr als 800 verschiedenen Baumarten finden Sie hier ein einmaliges Naturerlebnis. Zum Vergleich gibt es in Europa nur knapp fünfzig verschiedene Baumarten. Der Indian Summer in Neuengland ist damit einer der ganz besonderen Naturphänomen, die Sie einmal im Leben gesehen haben sollten.

Joshua Tree Nationalpark

Boston

Neuengland Rundreise – Eine Tour zum Verlieben
Boston: Der Start Ihrer Neuengland Rundreise folgt in Boston. Boston ist eine Stadt, die Sie auf jeden Fall überraschen wird. Auf der einen Seite erwarten Sie sehr viele hübsche Häuser in dem bekannten viktorianischen Stil. Auf der anderen Seite dürfen Sie gigantische und moderne Wolkenkratzer bestaunen, die sich endlos hoch in den Himmel emporheben.

Boston bietet Ihnen immer etwas Besonderes, denn in dieser Stadt hat die berühmte amerikanische Revolution ihren historischen Ursprung. Nach der bekannten und geschichtlichen „Boston Tea Party“ im Jahr 1773 begann in Boston der amerikanische Unabhängigkeitskrieg, der letztlich mit der Ablösung der Britischen Krone zu Ende ging.

Die Stadt ist ebenfalls für seine Fußgängerfreundlichkeit sehr bekannt, was für Die den Vorteil hat, dass Sie nahezu alles sehr gut zu Fuß erreichen können. Ob ein Stadt-Bummel entlang des wundervollen Wassers, durch riesige Malls oder das hippe Viertel – Boston bietet Ihnen viel Abwechslung und sehenswerte Momente.

Maine: Von Boston aus geht es für Sie weiter nach Maine, wo Sie eine große Anzahl an Leuchttürmen sowie die kulinarische Delikatesse des Hummers erwarten. Ein Eldorado für alle Fischliebhaber, die gerne auch eine Alternative zum klassischen Fastfood, wie zum Beispiel Pizza, Burger, Pommes und Co. suchen. Wenn Sie also ein echter Genuss-Mensch sind, wird Ihr feiner Gaumen mit Neuenglands Spezialitäten mehr als bedient.

New Hampshire: In New Hampshire geht es für Sie mit einer historischen Zahnradbahn sehr hoch hinauf auf den bekannten „Mount Washington“, der als höchster Berg Neuenglands gilt. Dabei ist ein großer Teil der gesamten Landschaft mit sehr viel Waldfläche bedeckt, deren einmalige Farben im Indian Summer wie ein farbenfreudiges Feuerwerk leuchten. Das äußerst ländliche Vermont erscheint so wunderbar verschlafen, dass Sie sich sicherlich in diesen Ort verlieben werden. Ebenfalls legt der Bundesstaat auch einen besonderen Wert auf eine gewisse Nachhaltigkeit, so dass sich bereits viele lokale Läden mit regionalen Köstlichkeiten bestens etabliert haben.

Neuengland

Neuengland „New Hampshire“

Boston – Geschichte, Sport und Kulinarik
Wussten Sie, dass in Boston eines der bekanntesten Baseball Teams der USA beheimatet ist? Um das gesamte Stadion haben sich im Stadtteil Fenway viele zahlreiche Restaurants und Bars angesiedelt, die Ihnen neben dem Sport auch eine vielseitige Kulinarik bieten.

Ein erster Stopp ist die in Boston sehr bekannte „Bleacher Bar“, bei der Sie bei einem saftigen Burger auch auf den einen oder anderen Baseball Spieler der begehrten „Red Soxx“ treffen können. Da ein Stadion-Ticket bis zu vierhundert US-Dollar kosten können und oftmals nur schwer zu ergattern sind, gibt es hier einen kostenfreie Alternative mit einem guten Blick in das Stadion. ein echt wertvoller Tipp. Bei Ihrem Trip in Boston ist der Besuch eines Spiels der Red Soxx ein absolutes Muss.

Ebenfalls findet in Boston auch der berühmte Marathon statt, den Sie, sofern zeitlich möglich, ebenfalls miterleben sollten. Der Marathon hat in der Stadt so eine große Bedeutung, dass an diesem Tag keiner arbeiten gehen muss. Wenn Sie einer des besten Pizzen probieren wollen, sollten Sie sich „Regina Pizza“ nicht entgehen lassen, die Sie sich genussvoll im idyllischen Ramler Park schmecken lassen können. Einen köstlichen Nachtisch in Form eines luftig weichen Chocolate-Chip oder eines süßen Crepes erhalten Sie bei „Neighbourhoods“. Wenn Sie es etwas genussvoller mögen, erhalte Sie in der Eventide Oyster Bar frische und köstliche Hummer und Austern sowie mit dem Brown Butter Soft Serve ein sehr köstliches Eis. mit brauner Butter, Bourbon Caramel und Pecannüssen in Ahornsirup. In der Craft Beer Cellar erwarten Sie verschiedene Getränke, wie beispielsweise ein Jalapeno, Ale mit Kaffee oder einen ganz speziellen Cider. Einen leckeren Café-Tipp mit erstklassigen Kaffee und einer großen Auswahl an süßen Cookies finden Sie in der „Flour Bakery“. Ebenfalls ist auch der Avocado Toast ein echter Leckerbissen für den Start in den Morgen.

Wenn Sie nach einem der besten Restaurants in Boston suchen, dann sind Sie in der Select Oyster Bar bestens aufgehoben. Hier können Sie von Lobster in Butter über einzigartige Lachs-Sashimi bis hin zu einem leichten Lobstersalat wählen. Gute Hotels mit einem einmaligen Blick auf die Bostoner Skyline bietet Ihnen das imposante Revolution Hotel. Hier erleben Sie Luxus und einen Rundum-Service pur. Eine echte Sehenswürdigkeit ist ein Besuch der berühmten Eliteuniversität „Harvard“. Ebenfalls sollten Sie sich auch einen entspannten Spaziergang entlang der bekannten Boston Freedom Trails, den sechszehn wichtigsten Orten der historischen Revolution sowie die Kopfsteinpflastergassen im Stadtteil Beacon Hill nicht entgehen lassen.

Boston © AdobeStock 80938704 lunamarina

Boston

Boston © AdobeStock 416584172 jiawangkun

Boston

Bundesstaat Maine – Leuchttürme und Lobster
Insgesamt 66 Leuchttürme thronen an der markanten Küste im Bundesstaat Maines. Dabei erscheint jeder Leuchtturm auf seine eigene Art und Weise etwas Besonderes zu sein. Entweder im Wasser, auf einem schroffen Felsen, farbig gestreift oder strahlend weiß. Neben dem Hummer sind die Leuchttürme das entscheidende Symbol der Region. Maine ist jedoch auch für seine Hummer weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Dabei können Sie die Hummer mit ganz unterschiedlichen Anrichtungsformen, wie zum Beispiel gedämpft in brauner Butter, mit Cheese und Mac oder als eine Hummer Rolle im Brötchen genießen. Die Hummer sind seit vielen Generationen die absoluten Stars in vielen Küchen von Maine. Besonders genussvoll und authentisch können Sie das Meerestier in einem der begehrten „Lobster Shacks“ unmittelbar am Meer genießen. Die Besonderheit am regionalen Lobster ist eine kleine und große Zange, die der besondere Hummer besitzt.

Neuengland

Neuengland „Maine – Curtis Island“

Küstenort Ogunquit – „Schöner Ort am Meer“
Von Boston aus gelangen Sie mit etwa einer Stunde Fahrt in den zauberhaften Ort Ogunquit. Der Name des besonderen Ortes bedeutet in der Sprache der Algonkin-Indianer übersetzt „Schöner Ort am Meer“.

Hier können Sie das Aufeinandertreffen des erfrischenden Atlantiks auf einen knapp sechs Kilometer langen Strand und einer malerische Küste erleben. Der sehr feinsandige Strand zählt bei vielen Einheimischen und Touristen zu den mit Abstand schönsten der amerikanischen Ostküste, was ihn auch zu einem beliebten Urlaubsziel macht. Beim Spazieren durch den Ort passieren Sie romantische Holzhäuser, kleine lokale Geschäfte und regionale Restaurants und Cafés. Das Fischerdorf Perkins Cove, dass unmittelbar neben dem Küstenort Ogunquit liegt, ist ein weitere Hotspot. Hier finden Sie die Möglichkeit, verschiedene Bootstouren zu starten, in kleinen Läden zu stöbern oder in einer der urigen Restaurants frischen Fisch zu schlemmen. Empfehlenswert ist auch die einstündige Cocktail-Bootstour mit Finestkind. Auf einem Boot schippern Sie mit einem Cocktail Ihrer Wahl in der Hand entlang der wundervollen Küste und können dabei das Schauspiel eines einmaligen Sonnenuntergangs erleben. Um den Tag mit einem kulinarischen Genuss zu beenden, sollten Sie das Restaurant „Jonathan’s“ besuchen und einen der besten Hummer der Ostküste probieren. Mit diesem Gaumenschmaus können Sie sich auch schon auf den nächsten Haltepunkt Ihrer Tour vorbereiten: Portland.

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Ogunquit

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Ogunquit

Hauptstadt Portland – Kleinstadt mit Charme
Der zweite Ort, den Sie in Maine besuchen sollten, ist Portland. Auch wenn Portland die Hauptstadt von Maine ist, dürfen Sie jedoch keineswegs eine Großstadt oder Metropole erwarten. Portland ist ein sehr überschaubarer Ort mit kleinen und engen Gassen, einem sehr alten Hafen und einladenden Geschäften, die Ihnen regionale Spezialitäten anbieten. Gerade am frühen Morgen, wenn sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen und die Häuser auf der ruhigen Meeresoberfläche gespiegelt werden, ist das Flair besonders schön.

Im Hafen hingegen ist schon etwas mehr los, wenn die Fischer mit Ihren Booten auf Lobsterfang hinausfahren. Da der Fischmarkt um halb neun seine Türen öffnet, sollten Sie unbedingt einen Spaziergang entlang an der Promenade in Richtung Norden unternehmen, da dieser Moment besonders reizvoll ist und für eine angenehme Erholung sorgt.

Portland Maine

Portland

Portland Maine © AdobeStock 462300999 jiawangkun

Portland

Am Ende der Strecke wartet auf Sie ein verlockender Strand mit viel Badevergnügen. Da der Fokus einer Neuengland Rundtour auch auf Kulinarik liegt, sollten Sie sich in Portland einem Experten der sogenannten „Foodtour“ anschließen. Diese Culinary Walking Tour startet mit einer überschaubaren Gruppe in die lokalen Leckereien von Portland. Erste Station sind die bekannten „Holy Donuts“. Diese sind größtenteils aus Kartoffeln hergestellt und somit herzhaft saftig. Auch wenn Sie kein großer Donut Fan sein sollten, ist diese die Schokovariante sehr zu empfehlen. Wenn Sie lieber auf Würstchen und Bier stehen, dann sollten Sie unbedingt das „The Thirsty Pig“ besuchen. Hier stehen Ihnen knapp 8.000 Biere aus Maine von insgesamt über 150 Kleinst-Brauereien zur Wahl. Ebenfalls sind auch die Hähnchenvariante mit Blaubeersauce oder Würstchen mit Sauerkraut zu empfehlen. Die gesamte Ernte von Blaubeeren wird in Maine produziert, weshalb sich in dieser Region alles um die schmackhafte Blaubeere dreht. Weiter geht es zum Public Market House. Dort können Sie bei Mister Tuna ein geschmackvolles Temaki Sushi mit einem Maine Crab probieren. Im Public Market House fand in den letzten zwei Jahrhunderten der berühmte Portland Farmers Market statt. Mittlerweile haben sich dort unterschiedliche Gastronomen angesiedelt. Dennoch findet der historische Markt ganz traditionell noch jeden Samstag statt. Ein kulinarisches Mitbringsel, wir zum Beispiel die superleckere Heidelbeermarmelade, erhalten Sie in der Stonewall Kitchen.

Bei der klassischen Maine Foodtour darf natürlich auch nicht der traditionelle Lobster fehlen. Mit einem besonders schmackhaften Dip schmeckt die Lobster-Rolle im begehrten Gritty McDuff’s besonders lecker. Wenn Sie auf der Suche nach etwas Süßem sind, dann sollten Sie unbedingt im Dean’s Sweets vorbeischauen und Needham Füllung aus Kartoffel, Sahne, Kokos und Zucker probieren. Diese Füllung gilt in Portland als eine ganz besondere Spezialität. Wenn Sie in Portland im gehobenen Bereich übernachten möchten, ist das Hyatt zu empfehlen. Das Luxushotel liegt mitten im Zentrum von Portland mit einer herrlichen Aussicht über die gesamte Stadt. Hierbei sollten Sie jedoch ein Zimmer in den oberen Stockwerken buchen, um diese sagenhafte Aussicht zu genießen. Nehmen Sie sich ein bis zwei Tage Zeit, um Portland mit all seinen Schauplätzen, Genussecken und Aussichten zu genießen.

Portland Leuchtturm © AdobeStock 305521369 jiawangkun

Portland

Portland Head Light – Ältester Leuchtturm in Maine
Nur eine Viertelstunde Autofahrt von der Stadt Portland entfernt, erhebt sich vor Ihnen der beeindruckende Portland Head Light, der auf einem Felsen inmitten des rauschenden Meeres steht. Der Portland Head Light ist in Maine der älteste Leuchtturm, dessen Bau aus Jahr 1787 datiert. Das Besondere an dem Leuchtturm ist sein Zustand, da Sie ihm sein hohes Alter nicht ansehen werden. Sowohl links rechts als auch rechts vom Leuchtturm laden Sie zwei Wege zu einem gemütlichen Spaziergang am Ozean ein. Mit einer Lighthouse Lovers Cruise haben Sie die Möglichkeit, noch weitere Leuchttürme in Maine zu besichtigen. Jedoch benötigen Sie hierfür etwas Wetterglück, da diese Tour bei eher schlechtem Wetter aus Sicherheitsgründen auch abgesagt werden kann.

White Mountain State – New Hampshire

Auf dem Weg zur nächsten Etappe in Richtung Vermont sollten Sie einen kurzen Halt in New Hampshire einlegen, um die malerische Landschaft der White Mountains zu besichtigen. Mit einer sattgrünen und fast schon überirdisch schönen Natur, erwarten Sie im Crawford Notch State Park endlose Fotomotive. Rauf geht es auf den bekannten Mount Washington, der der höchste Berg im gesamten Nordosten der USA ist.

Anstelle eines Autos können Sie auch „The Cog“ wählen, eine einhundertfünfzig Jahre alte Zahnradbahn, die den steilen Berg erklimmt. Mit Volldampf fahren Sie hinauf bis auf insgesamt 1917 Meter. Mit einer mäßigen Geschwindigkeit von sechs Kilometer pro Stunde und einer fast vierzig prozentigen Steigung können Sie die beeindruckende Aussicht knapp fünfundvierzig Minuten lang genießen.

Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, in etwa drei Stunden den Berg hinauf zu wandern. Unterwegs treffen Sie auf Bergsteiger, Freeclimber und Funsportler. Wenn Sie oben angekommen sind, sollten Sie sich vorab eine Windschutzjacke mitnehmen und überziehen, denn es empfängt Sie ein eiskalter Wind, der Ihnen gehörig um die Ohren wehen wird. Dafür werden Sie mir einer Sicht bis zu knapp 320 Kilometer weit belohnt, an der Sie sich mit einem wundervollen Panorama kaum satt sehen können. Hier lohnt es sich auch, das historische „Historic Top House“ zu besuchen. Dieses alte Hotel aus dem des 18. Jahrhundert, das heute nur noch ein Museum ist, lohnt sich auf jeden Fall für einen Besuch. Nach knapp einer Stunde auf dem Mount Washington können Sie mit der Bahn wieder den Rückweg antreten und Richtung Tal fahren. Die Tickets für die alte Zahnradbahn sollten Sie vorab per online kaufen. Die Kosten liegen bei etwa siebzig Dollar. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einer Biodiesel-Lok oder einer traditionellen Dampflok den Berg hinauf zu fahren. Für die Fahrt und den Aufenthalt können Sie sich mit einem gesunden Lunch, wie zum Beispiel Bowls, Smoothies oder einem Sandwich stärken, die es im “Local Grocer“ in North Conway zu gastfreundlichen Preisen gibt.

Wenn Sie eine Übernachtung planen, die aufgrund des längeren Tagesaufluges auch zu empfehlen ist, finden Sie mit dem „The Glen House“ auch ein passendes Hotel für gehobene Ansprüche. Hier wird vor allem auf viel Nachhaltigkeit wert gelegt, indem zum Beispiel die Energie für die gesamte Heizung über geothermale Systeme gewonnen wird. In den Badezimmern werden Sie über einen freundlichen Hinweis dazu aufgefordert, mit einer beiliegenden Tüte Ihre benutzte Seife mitzunehmen, bevor diese weggeworfen werden muss. Mehr Nachhaltigkeit geht nicht. Von einer ruhigen Veranda aus können Sie eine fantastische Aussicht auf den Mount Washington genießen.

New Hampshire White Mountain National Forest Echo Lake © AdobeStock 273524287 haveseen

White Mountain National Forest

Green State Vermont – Unberührte Natur und Ahornsirup

Die nächste Etappe in Vermont ist vor allem für die üppige Natur sehr bekannt. Hier warten auf Sie die Green Mountains sowie der Lake Champlain, was der Region auch den Namen „Green State“ gegeben hat. Damit Sie uneingeschränkt die wundervolle Natur von der Fahrbahn aus bestaunen können, wurden nahezu alle Billboards entlang der gesamten Straße entfernt. Allerdings sollte Ihnen bewusst sein, dass etwa die Hälfte aller Straßen nicht geteert sind, was jedoch nicht allzu sehr überrascht, denn das Bundesland Vermont ist in der USA das am zweitdünnsten besiedelte Gebiet. Die äußerst fruchtbare und vielfältige Natur ermöglicht in Vermont die Gewinnung von Ahornsirup. Im März eines jeden Jahres ist die Erntezeit. Hier wird der wertvolle Saft der Ahornbäume nach strengen Vorgaben eingekocht und somit ein sehr köstlicher Sirup erzeugt, der sich unter anderem als Brotaufstrich oder als Topping für Pancakes einsetzen lässt. In Vermont können Sie die meisten Brauereien pro Einwohner bestaunen. Zudem hat Vermont als erster Staat der USA das gesamte Einwegplastik verbannt.

Stowe in Vermont/Neuengland © AdobeStock 108047810 rabbit75_fot

Stowe / Vermont

Burlington – Idylle am Lake Champlain

Die kleine und sehr charmante Stadt Burlington bietet Ihnen ein äußerst idyllisches Plätzchen. Unmittelbar am Ufer des Lake Champlain mit einem Blick auf die Adirondack Mountains, können Sie in der größten Stadt von Vermont das Urlaubsfeeling naturnah erleben. Sie können am Wasser entlangspazieren, ein Fahrrad mieten oder sich ein ruhiges Fleckchen suchen und eine vollkommene Ruhe genießen.

Einige Strände, die sich zum Baden eignen, finden Sie etwas außerhalb von Burlington. Alternativ können Sie sich auch im Biergarten der berühmten Craft-Brauerei „Foam Brewers“ niedersetzen. Hier erleben Sie, wie die Brauerei wird mit Seewasser das Craft-Beer auf eine sehr kreative Weise braut. So ändert sich mehrmals pro Woche das Bier-Menü, da immer wieder neue Brauvarianten und Mischungen entstehen. Dabei ist die Brauerei auch sehr eng mit Musik verbunden, was sich wiederum in den Namen der Biere wiederfindet. Nahezu jeden Abend finden in Burlington auch Konzerte statt. Ebenso reihen sich in der Fußgängerzone kleine regionale Shops und empfehlenswerte Restaurants aneinander.

Wenn Sie in Richtung Kirche gehen, passieren Sie rechts eine Seitenstraße, in der Sie ein übergroßes Streetart Gemälde mit der vierhundertjährigen Geschichte von Vermont betrachten können. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, einen kurzen Stopp an der Soda Plant in dem hippen South Ends Art Disctrict einzulegen. Hier präsentieren lokale Hersteller und Künstler Ihre Produkte der ganz besonderen Art.

Waterbury – Eis von Ben & Jerry’s

Wenn Sie auch ein großer Fan der bekannten Eis-Marke „Ben & Jerry“ sind, dann haben Sie auf Ihrer Weiterfahrt nach Waterbury mehr als Glück, denn nur wenige Touristen und Gäste wissen, dass dieses Eis-Imperium in dem beschaulichen Ort seine Heimat hat. Und so sollten Sie natürlich der Fabrik auch einen Besuch in Waterbury abstatten.

Mit einer geführten Tour erhalten Sie einen exklusiven und ausführlichen Blick hinter die Eis-Kulissen und erfahren die ein oder andere außergewöhnliche Information. So können Sie zum Beispiel einen Tank bestaunen, der mit Eis und sagenhafte dreihundert Millionen Kalorien gefüllt ist. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, einen Blick vom Dach aus über die gesamte Produktionshalle zu bekommen sowie auch die neuesten Kreationen zu begutachten und – wie sollte es anders sein – auch zu probieren.

Ein Klassiker ist das „Salted Caramel Blondie“, das jeden Eisliebhaber dahin schmelzen lässt. Ein Dokumentarfilm informiert Sie zudem über die besondere Geschichte der Eismanufaktur, die im Jahr 1978 in Burlington mit den beiden Jungs „Ben & Jerry“ begann. Zum einjährigen Bestehen hatte man damals den „Free Cone Day“ eingeführt, an dem die beiden Gründer den ganzen Tag ihr Eis an die Bevölkerung verschenkt hatten, was noch heute in vielen Läden und Geschäften fortgeführt wird.

Ein ganz skurriler aber auch besonderer Ort während der Besichtigung ist der sogenannte „Friedhof des Geschmacks”. Hier hat bisher jede Eissorte, die mittlerweile wieder eingestellt wurde, einen eigenen Grabstein erhalten. Die gesamte Tour dauert knapp dreißig Minuten und kostet Sie pro Person vier Dollar.

Wenn Sie nach dem süßen Erlebnis etwas Salziges suchen, dann sollten Sieunbedingt im „Mad River Taste Place“ vorbeischauen. Dort erwarten Sie unzählige regionale Käsesorten und vielerlei weitere Produkte aus dem Bundesstaat Vermont. Für alle Kunstliebhaber bietet Waterbury etwa zwanzig Minuten entfernt die Galerie „Bundy Modern“ zum Verweilen und Bestaunen ein. Hier erleben Sie einen Skulpturenpark mit interessanten Kunstwerken, der mitten in einer idyllischen Natur eingebettet wurde.

Montpelier Neuengland © AdobeStock 279764223 haveseen
Montpelier
Montpelier Neuengland - Vermont State House Capitol © AdobeStock 125058694 jayyuan

Montpelier – Vermont State House 

Montpelier – lokaler Alkohol und Ahornsirup

Auf dem Weg zum letzten Zielort nach Woodstock, sollten Sie vorher noch zwei empfehlenswerte Stopps einlegen. Den begehrten Ahornsirup in allen möglichen Stärken und Formen erhalten Sie bei der familiengeführten Ahornsirup-Farm „Morse Farm Maple Sugarworks“.

Mit Popcorn in Form eines Geschmackneutralisators können Sie hier eine kleine Tasting-Tour durchführen. Wenn Sie wissen sollen, wie Vodka aus purem Honig destilliert wird, sollten Sie auf Ihren zweiten Stopp der Distille von Caledonia Spirits einen weiteren Besuch abstatten. So werden für eine 750 ml Flasche des eigen produzierten „Barr Hill Vodkas“ knapp zwei Kilo Honig benötigt. Der hauseigene Gin wird wiederum aus Wacholderbeeren destilliert und für einen besonderen Flavour mit Honig verfeinert. Sie haben natürlich auch hier die Möglichkeit, alle Kreationen an der hauseigenen Bar zu verkosten.

Neuengland Ottauquechee River bei Woodstock © AdobeStock 347203253 Craig Zerbe

Ottauquechee River bei Woodstock

Mit einer Rundreise durch Neuengland erleben Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und durchfahren dabei sechs Bundesstaaten der Region von Neuengland. Die Rundreise ist allerdings auch für bildungshungrige Reisende bestens geeignet, die vor allem Interesse an der amerikanischen Geschichte und Kultur haben. Somit biete die Route für Einzelreisende, Paare oder auch die gesamte Familie beste Voraussetzungen für ein ganz besonderes Urlaubserlebnis. Um die Route durch Neuengland zu bereisen, benötigen Sie einen eigenen Mietwagen. Da die Kosten nicht nur für den Mietwagen sowie die Unterkunft, sondern zusätzlich für den Besuch von Parks, Museen, Zoos und Aquarien) anfallen, sollten Sie mit einem gewissen Budget entsprechend planen. Zudem kommen noch Verpflegungskosten in Form von Restaurants, Imbissbuden und Cafés mit dazu. In Neuengland kommen große Entfernungen auf Sie zu, jedoch bietet Ihnen die Rundreise dafür auch eine hohe Dichte an Sehenswürdigkeiten. Dabei können Sie die Verweildauer je nach Sehenswürdigkeit oder Ortschaft beliebig ausdehnen oder auch verkürzen. Vor allem mit der Küstenlandschaft, den Meeresbuchten, Seen, Inseln und dem sehenswürdigen Hochland erwartet Sie viel Abwechslung und besondere Roten-Erlebnisse. Wenn Sie auch noch Zeit für einen Strandurlaub einplanen, sind Sie in Neuengland ebenfalls richtig. Mit der einmaligen Küstenlage und dem warmen Golfstrom können Sie sich als Strandbesucher oder Wassersportler bestens ausprobieren.

Vorbereitungen für die Rundreise in Neuengland
Wenn Sie sich frühzeitig darauf einstellen wollen, mit welchen Kosten Sie für eine Rundreise in Neuengland Sie planen müssen, sollten Sie vorab über per online einen Mietwagen buchen. Passendes Kartenmaterial können Sie unter anderem auch nach der Ankunft von Ihrem Startpunkt aus in einem Supermarkt oder in einer Buchhandlung erwerben. Das hat den Vorteil, dass Sie vor Ort in der Regel mehr Auswahl haben. Wenn Sie sich mehr Sicherheits- und Komfortbedürfnis wünschen, sollten Sie Ihre Zimmer ebenfalls vorab buchen. Bekannte Hotelketten, wie zum Beispiel Ramada oder Choice Hotels habe in Neuengland ein engmaschiges Netz von Niederlassungen, was Ihnen zusätzliche Sicherheit bietet. Alternativ bieten Sie sich als Reisender auch vor Ort ein Hotel buchen, was wiederum mehr Flexibilität bietet. Wie fast überall in den USA sollten Sie über eine Kreditkarte, wie beispielsweise Visa oder MasterCard, verfügen, um somit an jedem Ort in Neuengland zahlungsfähig zu sein. Wenn Sie aus Europa einfliegen, empfiehlt es sich auf jeden Fall, Ihre Rundreise in Boston zu starten. Boston hat mit dem Logan International Airport (BOS) einen Flughafen, der von vielen europäischen und deutschen Flughäfen aus direkt angeflogen werden kann. Von Deutschland aus sind das unter anderem Frankfurt, München und Köln.

Beste Reisezeit in Neuengland
Wenn Sie nach Neuengland reisen wollen, ist die Reisezeit von Mai bis September am besten zu empfehlen. In dieser Jahreszeit erwarten Sie äußerst milde Temperaturen und kaum Niederschläge. Im Juli liegt die höchste Durchschnittstemperatur bei etwa 22° Celsius. Die niedrigste Temperatur beträgt im Januar knapp 4° Celsius. Ähnlich sieht es bei der Wassertemperatur aus. Diese liegt bei etwa 5° Celsius bis 20° Celsius. In Neuengland herrscht das Ozeanklima, was wiederum bedeutet, dass es keine garantierten Trockenmonate gibt. Folglich regnet es auch während des ganzen Jahres. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt etwa 14° Celsius. Der Jahresniederschlag kommt auf knapp 242 Millimeter.

Neuengland Long Pond im Acadia National Park © AdobeStock 279689575 Jason Busa

Long Pond im Acadia National Park

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